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Lehrmittel: Haarsträubend! Tier - Mensch - Kommunikation

Für den heiligen Franz von Assisi, Dr. Dolittle, Tarzan oder den Pferdeflüsterer war sie offenbar kein Problem: Die Sprache der Tiere. Für alle anderen gibt es das Lehrmittel «haarsträubend». Hier werden Sie verstehen lernen, wie Tiere warnen, prahlen, drohen, locken, werben, betteln oder lügen mit Geschrei, Gesang, Geheul, Geweih, Geschenken, gebleckten Zähnen, Düften, Tänzen und gesträubten Haaren.

Vielleicht schmunzeln und staunen wir angesichts der Show, die manche Tiere so bieten. Allerdings tut uns ein Blick in die eigenen Reihen auch ganz gut. Das Balzverhalten der Menschen ist verglichen mit den Tieren nicht weniger spannend. Statt Federn präsentiert man den neuesten Chic; mit einem schnellen und teuren Auto imponiert Mann sowohl Frauen als auch Männern (ein  Geweihersatz?). Lockige Haare werden geschüttelt und der glatt trainierte (oder abgesaugte?) Bauch signalisiert Fitness pur.

Wie steht es überhaupt um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier? Wie haben es die Tiere geschafft, unseren Alltag so zu prägen? Haben Sie sich dies, als Sie mit dem Jaguar wie eine gesengte Sau, den VW-Käfer – diese lahme Ente – überholend, mit einem Bärenhunger Richtung Hirschen in Wolfenschiessen, wo’s die beste Ochsenschwanzsuppe gibt, gefahren sind und noch Schwein gehabt haben, dass Sie am Zebrastreifen die kesse Biene – oder war’s eine blöde Kuh? – nicht überfahren haben, um schimpfend wie ein Rohrspatz dann den Stier bei den Hörnern zu packen und mit dem aalglatten Schweinehund, der Sie letzthin zur Schnecke gemacht hat, ein Hühnchen zu rupfen und ihm zu zeigen, dass Sie nämlich auch ein scharfer Hund sein können, nicht auch schon gefragt?

Die didaktischen Materialien unterstützen fächerübergreifendes Arbeiten und entdeckendes Lernen.

Die Ausstellung wurde 2007 im Museum für Kommunikation und im Naturhistorischen Museum Bern gezeigt.
Das Lehrmittel kann auch losgelöst von der Ausstellung im Unterricht eingesetzt werden.

Lehrmittel als PDF

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Drei Hunde beschnuppern sich.
Ein Pfau, der sein Rad schlägt.
Ein Wolf in einem Wald.