Virtuelle Realitäten
Mit Virtual-Reality-Projekten haben wir erkundet, welches Potential virtuelle Welten im Museum haben. Neben Gastspielen externer Projekte entstanden drei eigene Formate: ein virtueller Ausstellungsnachbau, eine digitale Erweiterung und ein interaktiver Einblick in historische Arbeitswelten.
Sounds of Silence
Lässt sich eine Ausstellung virtuell archivieren? Diese Frage stand bei «Sounds of Silence» (09.11.2018 – 07.07.2019) im Zentrum. Nach dem Ende der Ausstellung haben wir die Schau als digitale Welt nachgebaut. So bleibt die Klangwelt auch Jahre später erlebbar. Die Erfahrung zeigt aber auch: Ein virtueller Nachbau vermittelt Konzept und Raum, ersetzt aber nicht die sinnliche Präsenz im Museum.
Vuper
Bei «SUPER – Die zweite Schöpfung» (06.11.2020 – 10.07.2022) gingen wir einen Schritt weiter. Die virtuelle Version «Vuper» ist keine Kopie der Ausstellung, sondern eine eigenständige digitale Erweiterung. Sie nimmt Themen und Atmosphäre auf und denkt sie für den virtuellen Raum neu. Es ist eine Mischung aus Dokumentation, Spiel und Video und Audiomaterial aus der Ausstellung. Mit einer KI kann man sich am Anfang auch unterhalten. Hier spürt man den technologischen Fortschritt am meisten, da diese KI nicht mit einem LLM (Large Language Modell) funktioniert, sondern noch mit artifical markup language (aiml).
SUPER die zweite Schöpfung für Meta Quest | Quest VR-Games | Meta (de)
Stöpselzentrale
Früher stellten Telefonistinnen in Stöpselzentralen Verbindungen von Hand her. Diese Arbeit ist heute verschwunden. Das PTT-Archiv hat gemeinsam mit dem Deutschen Seminar der Universität Zürich eine solche Zentrale virtuell rekonstruiert. Besuchende können selbst Verbindungen stecken und erleben, wie anspruchsvoll diese Arbeit war.