Was sind deine Pronomen?
Vielfalt äussert sich auch in den Pronomen, mit denen wir Menschen ansprechen. Weshalb das sinnvoll ist und wie sich Sprache verändert, das zeigt Lu Naria Schenk mit diesem wunderbar erzählten Comic. Schauen Sie rein und finden Sie heraus, was Goethe dazu sagen würde.
Vorwort
Wie wir sprechen, prägt unser Denken. Diese bekannte Kommunikationstheorie haben Benjamin Lee Whorf und Edward Saphir geprägt – seit den 1950er-Jahren ist sie deshalb als Saphir-Whorf-Hypothese bekannt. Der Ansatz erklärt sehr gut, weshalb wir bei der Sprache genau hinschauen und darüber auch immer wieder hitzige Diskussionen geführt werden. Sprache ist – nicht ganz überraschend – mehr als Inhalt! Und sie verändert sich fortlaufend. Was früher selbstverständlich war, ist heute veraltet oder sogar kaum mehr verständlich. Was heute neu ist, wird morgen zur Normalität und verändert sich übermorgen schon wieder weiter.
Anlässlich der BernPride vom 25. Juli 2026 blicken wir auf die Pronomen in unserer Sprache. Sie können ein Zeichen sein, wie wir Vielfalt ganz selbstverständlich ausdrücken. Warum das sinnvoll ist, das zeigt dieser schöne Comic von Lu Naria Schenk.
Credits
Script, Zeichnungen, Farben: Lu Naria Schenk (Kommunikator:in, Museum für Kommunikation, Bern)
Lektorat: Steff Zeppenfeld
Panel 28, Auszug aus «Die Metamorphose der Pflanzen»
von Johann Wolfgang Goethe
Gesetzt in Atkinson Hyperlegible
Informationen zum en/em Pronomen System: geschlechtsneutral.net
Informationen zu Non-binarität: nonbinary.ch
Informationen zu trans: tgns.ch
© Lu Schenk Illustration, 2026
www.luschenk.ch