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«Räuber und Polizei»: Die PTT und die Radiopiraterie

Noch bis Mitte der 1980er Jahre verfolgten die Post-, Telefon- und Telegraphen-Betriebe (PTT) regelmässig illegale Radiosender. In den Lüften über den Schweizer Städten und vereinzelt in ländlichen Gebieten strahlten Radiopiratinnen und Piraten auf den gesperrten Wellenlängen ihre eigenen Programme aus. 1983 brach das Monopol der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), private Sender wurden möglich und einige Piraten wurden legalisiert.

Radio steht technisch für drahtlose Kommunikationstechnologie. Auch die Handy- und Funkkommunikation fällt in den Radiobereich. Das Radio, das man anschalten und dem man zuhören kann, kam mit den ersten Rundfunkgesellschaften in den 1920er Jahren für die Verbreitung von Informationen und Musik auf (siehe auch Blog-Post «99 Jahre Radio in der Schweiz»). Wie überall auf der Welt erkannte der Schweizerische Bundesstaat, besonders das Militärdepartement, früh das Potenzial, ohne Kabelinfrastruktur zu kommunizieren: Deshalb sorgten sie von Beginn an für eine strenge Regulierung des Funkverkehrs. Seit den 1930er Jahren standen die Rollen im Radiogeschäft klar fest: Die PTT kümmerte sich um den Unterhalt der Sendeanlagen, während die Schweizerische Rundfunkgesellschaft (SRG) das Programm gestaltete. Der Auftrag der PTT beinhaltete auch, die Luft von allfälligen Störsendern freizuhalten – nur die konzessionierte SRG durfte ihr Programm als Monopolist ausstrahlen.

Mit dem Aufkommen des konzessionierten, staatlich unterstützten Rundfunks berichtete die NZZ schon am 18. Februar 1925 von Radiopiraten. In Italien schlossen sich nämlich einige Radiobegeisterte als Amateurclub zusammen und forderten die Aufgabe des Monopols. Eigentliche Piratensender eroberten aber erst später den Äther.

Gegen das Monopol senden

Der Kampf gegen das Monopol blieb aber das zentrale Motiv der Piraten. Die staatlichen Sender waren der politischen Neutralität verpflichtet und hatten ein bürgerliches Bildungs- und Aufklärungsverständnis. Was das musikalische Angebot betraf, so erinnerte sich der ehemalige Medienminister Moritz Leuenberger, hörte man hauptsächlich «Marsch und Jodel». Dagegen erlebte die internationale Musik in den 1950er und 1960er Jahren eine regelrechte Revolution mit neuen rockigen und poppigen Richtungen, die besonders das jüngere Publikum begeisterte. Allein vor diesem Hintergrund wird das Potenzial der Radiopiratinnen verständlich – mit nur einem Sender und den herkömmlichen Radioempfangsgeräten, die bei den Menschen in den Stuben standen und in den Autos verbaut waren, konnten die illegalen Radiomacher:innen direkt ein grosses Publikum erreichen und mit der neusten Musik die Jungen für sich gewinnen.

Erste Piratenradios, damals in den Medien als Schwarzsender verhandelt, experimentierten ab den 1950er Jahren auch schon in der Schweiz. «Radio Golden River», «Namenlos», «Schwarze Spinne» oder «Beromünster 2», in Anlehnung an den staatlichen Sender «Radio Beromünster», erreichten mit ihren poppigen Musikprogrammen einige Bekanntheit. Die ersten grösseren Radiopirat:innen, die es zu internationaler Bekanntheit schafften, nutzten wie Seeräuber tatsächlich Schiffe, um ausserhalb der maritimen Hoheitszone, mit einem Abstand von über 3 Meilen zur Küste, mit Mittelwellen zu senden. Der britische Sender «Radio Caroline» sendete ab 1964 vor der Westküste des Inselstaats gegen die BBC an.

Diese Sender konnten dank der Mittelwellen-Technologie sogar in der Schweiz gehört werden. So wagten Ende der 1960er auch Schweizer Investoren den Versuch, aus der Nordsee ein Radioprogramm zu starten und damit die Schweiz zu beschallen.

Die Rundschau vom 20.11.1968 berichtete über das Schweizer Projekt «Radio Nordsee International». Quelle: SRF Archiv, «Piratensender».

Gemeinsam mit einer St. Galler Werbeagentur wollten die Schweizer Geschäftsleute Edwin Bollier und Erwin Meister «Radio Nordsee» ins Leben rufen: Das Schiff der Schweizer Radiopioniere lief Anfang 1970 aus. Die Europäische Gemeinschaft bekämpfte die Hochseepiraten aber just in dieser Zeit, indem sie die Versorgung der Radioschiffe unter Strafe stellten. Am 28. Juni 1973 ratifizierte auch Holland als letztes Land das Gesetz und versetzte den Hochseepiratensendern den Todesstoss.

Ab den 1960er Jahren konnten portable Sendegeräte immer günstiger erworben werden. Die Geräte wurden ohne Konzessionen gekauft und ins Land geführt. Amateure und Musikbegeisterte legten sich diese Geräte zu und strahlten ihre Programme, die vorgängig auf Kassetten aufgenommen wurden, in den Äther. Neben begeisterten Tüftler:innen, die primär im Sinn hatten, die neuste Technik für die Verbreitung ihrer Musik zu nutzen, nutzten im Verlauf der 1970er Jahre zunehmend weitere Personenkreise den streng regulierten Radiohimmel für ihre Projekte. Kommerzielle Radiopioniere zum Beispiel erkannten das Werbepotenzial des Mediums und scharten mit einem poppigen Programm die Publikumsscharen für ihr rentables Projekt hinter sich. Daneben kamen immer mehr kleinere, aktivistisch motivierte Sender auf, die politische Anliegen verfolgten und mit alternativen Informationssendungen gegen das bürgerliche Radiomonopol sendeten.

illegaler Sender für den UKW-Bereich in Biscuit-Schachtel - vergrösserte Ansicht
Es handelt sich um einen UKW-Sender mit Tonbandgerät, der als Tarnung in eine Biscuit-Schachtel verbaut wurde, mit Kippschalter für manuellen/automatischen Betrieb, Antennenanschlussbuchse sowie mit Klammern für den Anschluss an eine Autobatterie. Quelle: Museum für Kommunikation, Bern, 9801 A 0016.

«Keine Räuber-und-Polizist-Geschichten!»

Für das sogenannte Ausheben dieser Radiopiraten waren die Funküberwacher der PTT zuständig. In den 1950er Jahren baute die PTT diese Abteilung in Zusammenarbeit mit dem Militär aus. Dieses verfügte über ausgebildete Radiospezialisten, da die Nutzung von Funk von militärstrategischer Bedeutung war. Wie die Korrespondenz über die Ausbildung der PTT-Funkfahnder belegt, arbeitete die PTT mit dem Militär in den 1950er Jahren eng zusammen.

Fortan registrierte die Funküberwachung der PTT die illegale Nutzung von Sprechfunkgeräten oder die Verwendung falscher Frequenzen. Wenn nicht-konzessionierte Babyphons (siehe auch Blog-Post «Von Babyphons, Funkfahndern und Nachrichtensprechern») zum Einsatz kamen, spürten bisweilen die Funküberwacher auch schreienden Kindern nach und konfiszierten die Geräte.

Vereinbarung betreffend «Personal für die Radiokontrolle PTT» zwischen PTT und EMD. - vergrösserte Ansicht
Vereinbarung betreffend «Personal für die Radiokontrolle PTT» zwischen den PTT und der Abteilung für Übermittlungstruppen des Eidgenössischen Militärdepartements. Militärisches Personal kam so für die Aufgaben der PTT zum Einsatz – das erforderte Regeln der Zusammenarbeit. Quelle: PTT-Archiv, T-00 C_0200_05.
Bericht über «Schwarzsenderaktion in Zürich» mit konfisziertem Material. - vergrösserte Ansicht
Die Funkfahnder machten reiche Beute bei ihrer Jagd auf Funkamateur:innen, die sie aufgrund ihrer illegalen Sendeaktivitäten aufspürten. Quelle: PTT-Archiv, T-00 C_0802_06.

Bei all diesen illegalen Sendern handelte es sich um Schwarzsender. Bei Aktionen gegen die Schwarzsender, die in den 1950er Jahren gebündelt unternommen wurden, wurden Dutzende Geräte beschlagnahmt. Die Funküberwachung der PTT nahm diese Aufgaben wahr, um den konzessionierten Funkverkehr störungsfrei sicherzustellen. Diese Sicht galt es auch gegen aussen zu vermitteln. Der Chef der Funküberwachung stellte in den Technischen Mitteilungen der PTT dar, wie die Funküberwachung den Funkbenutzenden diene. (siehe auch PTT-Archiv, P-15-1, Technische Mitteilungen der schweizerischen Telegraphen- und Telephon-Verwaltung, 1990, 2, S. 82, auf: E-Periodica, «Die Funküberwachung im Dienste der Funkbenützer»)

Das Ausheben von illegalen Radiosendern nahm die PTT besonders ernst. Ausgehend von ihren Funküberwachungsstandorten, die wie die Sendeinfrastruktur über die ganze Schweiz verteilt waren, starteten sie mit Peilwagen und teilweise in Begleitung der Polizei die Fahndung nach den Pirat:innen. Die PTT stattete ihre Peilwagen mit raffinierten Messgeräten aus, um die Sender möglichst schnell genau orten zu können. Um unbemerkt zu sein, stellte die PTT von Kleinbussen mit einem Empfangsmasten auf dem Dach später auf getarnte Autos um, teilweise sogar Sportwagen.

Peilwagen für Qualitätsprüfung vor dem Bantiger.
Die Peilwagen setzte die PTT nicht nur zur Verfolgung der Schwarzsender ein, sondern auch zur Vermessung der Empfangsqualität. Hier mit dem Bantiger bei Bern im Hintergrund. Quelle: Museum für Kommunikation, Bern, FFF 11921.

Doch auch die Pirat:innen waren agil: Sie nahmen ihre Sendungen auf Kassetten auf und sendeten mit handlichen Antennen, Batterien und Abspielgeräten von übersichtlichen Anhöhen über den Städten aus. Bemerkten sie herannahende PTT-Peilwagen, konnten sie ihren Sender abschalten, verstecken und fliehen. Die PTT mobilisierte alle Kräfte: Sowohl für das Aufspüren der Anti-Atomkraft-Piraten als auch des feministischen Senders «Wellenhexen» charterte die PTT in den 1970ern sogar Polizeihelikopter. «Zwei Helikopter mit PTT-Peilgeräten waren über dem Albishorn aufgetaucht. Die Senderpiraten schalteten ab und flohen», schrieb die NZZ im Juni 1976. Die «Wellenhexen» schnappte die PTT nie. «Radio City» dagegen musste sich mehrmals die Geräte wegnehmen lassen.

Radiosendung von «Radio City» vom 8.5.1980. An der Stelle 06:12 gratulieren die Piraten der PTT zu ihrem Erfolg: Bei der letzten Sendung konfiszierte die PTT nämlich ihre Sender.
Quelle: Museum für Kommunikation, Bern, ADOK 0031.

Die PTT äusserte sich nicht zu den Programminhalten der Piraten, für sie war der politische Auftrag aber klar: Die illegalen Sender galt es auszuschalten – und das sei eine ernste Sache, bestimmt keine «amüsanten Räuber-und-Polizist-Geschichten», wie sie in einer Pressemitteilung verlauteten. Während der «Kampf» gegen die Pirat:innen noch zu Beginn damit erklärt wurde, die Radiofrequenzen für den Kriegsfall freizuhalten, begründete die PTT Ende der 1970er Jahre die Bekämpfung der Piraten damit, dass «Selbstbedienung› unweigerlich zum Chaos in unserem […] Äther führen würde.»

«Presserohstoff» über die Verfolgung von Radiopiraten. - vergrösserte Ansicht
Der Kampf gegen die Radiopiraterie war der PTT bitterernst. Dies galt es zu kommunizieren, da die Medien die Einsätze gegen die Radiopiraterie als abenteuerliche Action-Jagden darstellten. Quelle: PTT-Archiv, DK-A-0310.3.

«Wir brauchen und machen keine Konzession»

Die illegalen Radios liessen sich jedoch nicht beirren: Sie traten in ihren Sendungen offen als Pirat:innen auf. In Genf nannten sie sich sogar provokativ «Radio pirate 101». In Zürich waren es die «Wellenhexen», die 1975 als erste wiederholt ihr Programm aussendeten. Nur Frauen waren auf dem Sender zu hören: Sie legten feministische Schwerpunkte, sprachen beispielsweise offen über Menstruation und brachen damit radikal mit gesellschaftlichen Konventionen. Die NZZ schrieb lediglich von «einer Art Plauderstunde […], wobei es vor allem um Frauenprobleme ging». Andererseits gab es auch Radios, die primär an der Verbreitung von Musik interessiert waren. Der Sender des Radiopioniers «Radio Atlantis» sendete als erster, sogar noch vor der PTT, stereo – wurde aber bald ausgehoben. Und Rolf Gautschis «Radio City» war Ende der 70er während Jahren «die Stimme von Zürich». Im Zusammenhang mit den Protesten gegen das Kernkraftwerk in Gösgen (AG) mobilisierte das «Radio aktiv, freies Gösgen», strahlte Sendungen rund um das Thema aus, natürlich begleitet von der neusten Musik. Auch das «Radio Schwarzi Chatz» sendete ab 1978 mit politisch links zu verordnenden Themen im Raum Zürich. Der Sender liess beispielsweise vor der Wehrschau 1979 das «Komitee gegen militaristische Umtriebe» zu Wort kommen: «Das Komitee ruft dazu auf, möglichst viele kleine fantasievolle Aktionen während den beiden Showtagen durchzuführen.» Zusätzlich rief das Komitee am Samstag der Wehrschau zu einer «möglichst grossen Demo mitten durch das Militär-Puff» auf – um die 300 Demonstrierende gingen gegen die Panzerparaden des Militärs auf die Strasse.

Radiosendung von «Radio Schwarzi Chatz» vom April 1979. An der Stelle 12:25 stellen die Radiomacher:innen das «Komitee gegen militaristische Umtriebe» vor und mobilisieren zu einer Gegenveranstaltung.
Quelle: Sozialarchiv, Bild-Video-Ton, F 1006-041, mehr auf: Sozialarchiv, Bild-Video-Ton, F 1006.

Für eine kontrollierte Vergabe der Frequenzen und gegen das gesetzliche Monopol der SRG und PTT setzte sich ab 1979 der Sender «Radio 24» mit grossem Aufsehen ein. Wie die ersten Radiopiraten weltweit, die mit starken Sendern bereits in den 1920er Jahren aus Mexiko über die Grenze in die USA sendeten, nutzten die kommerziellen Radiopioniere rund um Roger Schawinski die liberale Radiogesetzgebung Italiens, um auf dem Grenzberg Pizzo Groppera eine leistungsstarke UKW-Sendestation in Richtung Zürich aufzubauen. Die UKW-Wellen erreichten durch eine Schneise in den Alpengipfeln die Limmatstadt – die PTT war machtlos, lag die Sendestation doch nicht in der Schweiz. Schawinskis Sender, der nicht von der PTT ausgehoben werden konnte, erlangte ein grosses Publikum.

Rund um die «Opernhauskrawalle» der 1980er nutzten die Pirat:innen der Jugendbewegung diese Popularität. Zwar war Schawinskis Sender ausreichend stark, um über die Alpen zu gelangen und in Zürich gut hörbar zu sein – wenn man jedoch in der Stadt sendete konnte man das Signal überbieten. Das aktivistische «Radio Packeis» wusste kurz vor den Opernhaus Krawallen im Sommer 1980 genau, dass die Stadtbevölkerung das seichte Programm «Radio 24» genoss, als sie den Sender unterbrachen und vermeldeten: «Radio Packeis – Limmatbrücke – Tränengas – chömmed go hälfe». Es ist unklar, ob die PTT teilweise sogar mit Störsendern vorging, jedenfalls gingen bei den Funk-Überwachern Beschwerden ein: «Seit gestern habe ich gemerkt, dass sie den AJZ Sender «Radio Lora» zu stören versuchen. Es wurde aber nicht nur Radio Lora gestört, sondern auch Radio 24! […] Wieso wird dieser Sender nicht ausgehoben? […] Den Standort weiss jeder Zuhörer ja ganz genau.» Gegen die linken Aktivist:innen sprachen sich aber auch andere aus: Einer davon war Radiopirat Rolf Gautschi, der mit «Radio City» teils stramm antikommunistische Positionen bezog. Im Zusammenhang mit den Jugendprotesten 1980 war auf Radio City zu hören: «Kultur in Linkskreisen heisst Randalieren und Vandalen-Akt gegen Personen und privates Eigentum»

Radiosendung von «Radio City» vom 8.6.1980. An der Stelle 06:45 ist Kritik an linken Aktivist:innen der 1980er Jugendbewegung zu vernehmen. Der Sender kritisiert darüber hinaus auch das ganze linke politische Spektrum. Quelle: Museum für Kommunikation, Bern, ADOK 0031.

«Raaaadio Vieräzwänzg»

Die vielen kleinen, aktivistischen Sender fanden den Weg in die Legalität oder ihr Ende mit der Liberalisierung. Dafür war besonders Schawinskis Massenmobilisierung ein gewichtiger Treiber. Nach langem einigem Hin und Her zwischen Italiens Postminister und dem Bundesrat, nach mehrmaligem Abschalten der Sendeanlage auf dem Pizzo Groppera durch die italienischen Behörden und grossen Protesten in Zürich und im italienischen Sendestudio am Fusse der alpinen Sendeanlage führte der politische Druck in der Schweiz zu einer Lockerung der Gesetzgebung. Mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz konnten private Radios ab 1983 ihre Sender konzessionieren lassen. Privatradios und alternative Musikprogramme fanden den Weg in die Legalität – die SRG reagierte mit dem poppigen Sendeprogramm von DRS 3, um einen Teil des abwandernden Publikums zurückzugewinnen.

Autor

Sascha Deboni
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
PTT-Archiv, Köniz

Kommentare (3)

  • Cornelia Jacob Siradakis
    Cornelia Jacob Siradakis
    vor 3 Wochen
    Bravo Sascha Deboni! Ausgezeichneter Artikel!
    Wir hatten in den 70ern - ich jugendlich damals - zuhause nur Südwestfunk 3, ein cooles Musikprogramm von Deutschland! Im Radio meiner Mutter in der Küche unten klangen nur Ländler aus dem langweiligen Radio Beromüster, die verhassten Hudigägeler! Endlich kam dann Radio 24 vom Pizzo Groppero - Läck, war das ein Hit!
    und in den 80ern noch Lora (leider schrecklich langweilige Stimmen, nicht Profis schade -). Und die neuen Revoluzzerprogramme der Kravalle! Wie waren die doch nötig!
    Heute höre ich tagsdurch viel DRS1 wegen den uhöllen guten Infosendungen zu vielen Umwelt- und sehr spannenden Konsumentenfragen. Und erst noch wirklich profimässig produziert! Nun vermisse ich zwischen den jeweils ca 100 immer wieder gespielten alten, z. T. auch guten Songs aus 60er bis 80ern, heute sogar mal den Hudigägeler, stell dir vor - ich bin 65j und denke oft an die ‚gute alte Zeit‘, wo ich die Ländler hasste! - Cornelia
  • Sophie Jacob
    Sophie Jacob
    am 03.11.2021
    Interessante Recherche! Wie äussern sich denn die heutigen Pirat:innen - gibt es sie noch?
    • Sascha Deboni
      Sascha Deboni
      am 03.11.2021
      Pirat:innen, die vom BAKOM (Bundesamt für Kommunikation, besorgt heute die hoheitliche Aufgabe der Funküberwachung, eine Aufgabe, die nicht die Swisscom/Post übernahm) verfolgt werden, gibt es in diesem Sinne nicht mehr. Es sind eher kleine, konzessionierte Sender, die bisweilen subversive/alternative Inhalte senden. LoRa in Zürich (mit Pirat:innen-Verbindungen zu vor 83), RaBe in Bern, Megahex.fm in Zürich und weitere...

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