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Planetopia – Raum für Weltwandel

Die ökologische Krise betrifft alle. Es ist höchste Zeit, dass wir uns den Umweltproblemen stellen und sie auf breiter Basis diskutieren. Welche Lösungen können wir entwickeln? Was ist wirksam? Was ist sinnvoll? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir herausfinden, wie verantwortungsbewusstes Leben in der Zukunft aussieht. Wir schaffen Raum für Weltwandel!

Das Projekt

Sommer 2021 bis Juli 2023

Planetopia funktioniert als Werkstatt: Wir vermitteln aktuelles Fachwissen und machen komplexe Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar. Wir fördern den sachbezogenen Dialog und bieten Raum für unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen. Wir diskutieren Lösungsansätze, die sich lokal wie global und auf kollektiver wie individueller Ebene umsetzen lassen.

Inhaltlich ist das Projekt breit gefächert. Ausgehend von Sachthemen wie Klimaerwärmung, Biodiversität, Rohstoffgewinnung oder Abfallentsorgung öffnet sich der Blick auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte, globale Abhängigkeiten und grundlegende Fragen des Zusammenlebens. 

Planetopia lotet das Potential unseres Hauses als Plattform für den Gesellschaftsdiskurs aus. Wir pflegen den demokratischen Prozess der Meinungsbildung, Mitsprache und Mitgestaltung. Und wir richten den Blick auch nach innen und arbeiten daran, das Museum für Kommunikation zu einer nachhaltigeren Institution zu entwickeln.

"Bund"-Essay-Wettbewerb

Bekommen Sie kalte Füsse in der heissen Phase der Klimakrise?

Der «Bund» ruft im Rahmen des «Bund»-Essay-Wettbewerbs zum Schreiben auf. Wir wissen, dass wir auf die Klimakrise reagieren müssen, doch wir sind uns uneinig, was zu tun ist. Wir wollen fast alle ökologischer leben - aber wie überlisten wir in unserem Leben den inneren Öko-Schweinehund? Zu gewinnen ist ein Preisgeld von insgesamt 9000 Franken.

Der «Bund» und das Museum für Kommunikation als Partner freuen sich auf reflektierte, kritische und visionäre Texte.

derbund.ch/essay

Gletscher Pop-up

An den letzten beiden Augustwochenenden (21./22. und 28./29.8.2021) ist das Museum für Kommunikation mit einem Pop-up auf dem Furkapass nahe dem Rhonegletscher präsent. Hier suchen wir das Gespräch mit Personen, die sich über den Pass bewegen oder die Gletschergrotte besuchen. Historische Fotografien aus der Sammlung des Museums, die im Zuge der Digitalisierung zum Vorschein kamen, veranschaulichen den dramatischen Rückgang des Rhonegletschers seit dem 19. Jahrhundert. Sie werden an den Ort ihrer Entstehung zurückgebracht, wo sie zur Diskussion anregen und als Postkarten verschickt werden können.

Gleichzeitig zum Gletscher-Pop-up können die Besuchenden im Museum für Kommunikation virtuell in die veränderte Gletscherwelt eintauchen. Das Virtual Reality-Erlebnis «Expedition 2 Grad» der Zürcher Hochschule der Künste zeigt auf, was eine Klimaerwärmung von zwei Grad für Folgen hat. Die Installation wird in den letzten beiden Augustwochen im Museum für Kommunikation angeboten.

https://www.expedition2grad.ch/

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