Ausstellung «Ein Land sucht sein Bild»
Die Ausstellung zeigt, wie zäh sich die althergebrachten Bilder der Schweiz hielten. Das traditionelle patriotische Bildrepertoire der Schweiz – Helvetia, Tell, Rütli und Matterhorn – blieb allgegenwärtig und verharrte in ungebrochener Verklärung.
Neben zahlreichen Laien beteiligten sich an den Wettbewerben auch einige wenige bedeutende Grafiker und Künstler wie
Max Bill
Hermann Eidenbenz
Ferdinand Hodler
Charles L'Eplattenier
Giacomo Mariotti
Niklaus Stöcklin
Otto Tschumi
Mit den Entwürfen von Künstlern wie z.B. Max Bill nahmen auch avantgardistische und innovative Elemente Einzug in die Gestaltung. Damit sind die Wettbewerbe ein guter Gradmesser für das kreative Potenzial der Schweiz. Sie zeugen davon, wie stark sich der künstlerische Ausdruck in nur 30 Jahren gewandelt hat. Trotzdem: Von den insgesamt 1542 eingereichten Entwürfen kam kein einziger zur Ausführung.
Die gezeigten Entwürfe aus den Jahren 1901 und 1932 werden mit solchen aus dem Wettbewerb 1995 und mit zeitgenössischen Alltagsgegenständen wie Postkarten, Bücher, Gedenkmünzen, Plakate und Spielzeuge in Bezug gebracht.


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