Ausstellung «Ein Land sucht sein Bild»

Wettbewerb 1901: Beispiel von Jean Morax.

Wettbewerb 1932: Beispiel von Jean-Jacques Mennet.

Die Ausstellung zeigt, wie zäh sich die althergebrachten Bilder der Schweiz hielten. Das traditionelle patriotische Bildrepertoire der Schweiz – Helvetia, Tell, Rütli und Matterhorn – blieb allgegenwärtig und verharrte in ungebrochener Verklärung.

 

Neben zahlreichen Laien beteiligten sich an den Wettbewerben auch einige wenige bedeutende Grafiker und Künstler wie

 

Max Bill

Hermann Eidenbenz

Ferdinand Hodler

Charles L'Eplattenier

Giacomo Mariotti

Niklaus Stöcklin

Otto Tschumi

 

Mit den Entwürfen von Künstlern wie z.B. Max Bill nahmen auch avantgardistische und innovative Elemente Einzug in die Gestaltung. Damit sind die Wettbewerbe ein guter Gradmesser für das kreative Potenzial der Schweiz. Sie zeugen davon, wie stark sich der künstlerische Ausdruck in nur 30 Jahren gewandelt hat. Trotzdem: Von den insgesamt 1542 eingereichten Entwürfen kam kein einziger zur Ausführung.

 

Die gezeigten Entwürfe aus den Jahren 1901 und 1932 werden mit solchen aus dem Wettbewerb 1995 und mit zeitgenössischen Alltagsgegenständen wie Postkarten, Bücher, Gedenkmünzen, Plakate und Spielzeuge in Bezug gebracht.

 

 

Plakatausschnitt Weiss auf Rot
besuchen
Impressum der Ausstellung «Ein Land sucht sein Bild»
 weiter
 
besuchen
«Weiss auf Rot» – die Ausstellung zur Marke «Schweiz»
 weiter