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Die Ausstellung

 

Die Sonderausstellung «haarsträubend. Tier–Mensch–Kommunikation» gibt auf 1'200 m² einen Einblick in das faszinierende Universum tierischer und menschlicher Kommunikation. Denn ohne Kommunikation funktioniert das Zusammenleben weder bei den Menschen noch den Tieren. Im Tierreich stehen viele Formen der Kommunikation zur Verfügung. Wenn Hyänen ihre Nackenhaare sträuben, Wölfe ihre Ohren anlegen, Wale singen und Glühwürmchen leuchten, dann sind diese Warn- und Lockzeichen für ihre Artgenossen eindeutige und lebenswichtige Botschaften. Kommunikation findet aber auch zwischen Angehörigen verschiedener Arten statt: zwischen Räuber und Beute oder Parasit und Wirt. Über diese Artengrenze hinweg verständigt sich auch der Mensch mit seinen Haustieren. «haarsträubend» geht dem Verhältnis von Mensch und Tier auf den Grund und zeigt auf, wie die beiden zusammen kommunizieren, aber auch wie Tiere sich untereinander verständigen.

 

Für alle Sinne etwas

Die neue Sonderausstellung, bietet dabei für alle Sinne etwas: Gezeigt werden Tierpräparate, aber auch lebende Tiere sowie Filme und Videos. Es gibt Duftstationen, einen akustischen Bereich mit Tierlauten, Taststationen und interaktive Präsentationen. Bewegungen, Formen, Farben, Düfte und Laute von Mensch und Tier stehen dabei im Zentrum. In insgesamt 26 Themenbereichen werden verschiedene Aspekte menschlicher und tierischer Kommunikation beleuchtet. Durch die Ausstellung führt ein Parcours mit 13 Stationen, an denen knifflige Fragen zur Tier–Mensch–Kommunikation zu beantworten sind.

 

Die Grundlage von «haarsträubend» bilden drei Ausstellungen aus Deutschland, die im Museum für Kommunikation in Berlin, im Überseemuseum in Bremen und im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg gezeigt worden sind. Für die Ausstellung in Bern wurden diese erstmals zusammengezogen und zusätzlich um neue Bereiche ergänzt.

 

Zwei Museen – eine Ausstellung – ein Eintrittsticket

Für die Sonderausstellung «haarsträubend. Tier–Mensch–Kommunikation» haben sich das Museum für Kommunikation und das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern zusammengeschlossen und ihre jeweiligen Kernkompetenzen – Kommunikation und Tiere – eingebracht. Für die Dauer der Ausstellung, die nur in Bern zu sehen ist, sind die beiden Häuser durch einen «Tunnel» in Form einer Riesenraupe mit seitlichen Gucklöchern miteinander verbunden. So findet die gemeinsame Präsenta-tion nahtlos im jeweils anderen Museum ihre Fortsetzung. Der Zugang zur Ausstellung ist von beiden Museen her möglich, ein gemeinsames Eintrittsticket vereinfacht den Zutritt.

 

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