Shrink to fit: Ein Netzkunstprojekt
Bei «shrink to fit» denkt man an die schlabbrig gekaufte und in der Badewanne auf die Körperform angepasste Hose. Vielleicht denkt man auch an die griffige Formel «reduce to the max».
Im Netzkunstprojekt geht es aber nicht um smarte Hosen, sondern um Zeit- und Aufmerksamkeitsfragen. Das Projekt nimmt Bezug auf den Charakter des Internets als Zeitmedium und auf die schnelle Verfallszeit von Netzkunst.
«Ökonomie der Aufmerksamkeit» in der Netzkunst
Zehn Künstler und Künstlerinnen haben von August 2001 bis Mai 2002 für das Projekt neue Netzarbeiten geschaffen. Parallel zur Online-Version wurde das Projekt im Museum für Kommunikation in einer Installation gezeigt.
Das Interface
Der Zugriff auf «shrink to fit» erfolgt über ein kleines Flash-Interface, das dem SMS-Display von Handys nachgezeichnet ist. Es kann auf fremden Wirtseiten problemlos eingefügt werden, denn «shrink to fit» hat keine eigene Seite und Adresse, es ist ein Schmarotzer.
Forschung
Das Projekt wurde von einer Forschungsarbeit zu den Themen «Netzkunst – online und im Museum» begleitet. Beteiligt sind die Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, die Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung Bern (heute Hochschule der Künste Bern), das Museum für Kommunikation, das Museum für Kunst der Gegenwart Bern und Xcult.org.
Shrink to fit

