Natürlich aus der Schweiz

Sigg-Pfannen: nicht aus der Schweiz...

Schweizer Yoghurt von Emmi
Thema: Schweizer Qualitätslabel am Beispiel von Lebensmittelprodukten und weiteren exemplarischen Konsumgütern
Die Konsumgüter erleben eine noch nie da gewesene Homogenisierung. Ob elektronische Geräte, Autos, Spielwaren oder Waschmittel: Die Produkte gleichen sich zusehends und sind oft nur noch durch die Verpackung unterscheidbar. Ähnliches gilt auch für den Lebensmittelbereich. Die Schweizer Lebens-
mittelproduzenten sehen sich den Trends zu Schnell-
gerichten und Functional food sowie dem grenzüber-
schreitenden Warenverkehr gegenüber. Der Konkurrenzdruck aus Ländern mit tieferen Produktionskosten ist gross.
Als Mittel zur Profilierung bietet sich die Marke «Schweiz» und das Qualitätssiegel «Swiss made» an. Mit Aktionen wie die «Schweizer Woche» bei Coop und Mc Donalds oder Produkten mit spezifischem Swiss-appeal wie bei Emmi und Valserwasser wird die Schweiz als Herkunftsbezeichnung zum erstrangigen Verkaufsargument. Zeichen dieser Entwicklung werden bisher ungeschützte typische Produkte mit einem AOC-Label versehen. Das alte Qualitätssymbol der Armbrust wird wieder aus Schublade geholt. Auf der anderen Seite wird die Herkunftsbezeichnung durch die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland aufgeweicht.



