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Meine Grosseltern - Geschichten zur Erinnerung

Key visual

Ein Langzeitprojekt von Mats Staub

 

 

3. September bis 10. Oktober 2010

 

 

Grossvater hörte immer sehr laut Radio, Grossmutter sah ein bisschen aus wie eine Wurst; Opa ist früh gestorben und bei der Oma hat es im Badezimmer immer so eigenartig gerochen. –Erinnerungen an Grosseltern sind zunächst Kindheitserinnerungen an alte Menschen. Was aber wissen wir von früher, als die Grosseltern jung waren? Sie sind unsere persönlichste Verbindung in eine Vergangenheit, die wir nur aus Filmen und Büchern kennen. Aber wie lebten und liebten die Grosseltern in jener Zeit? Und, was ist uns davon geblieben?

 

In seinem Langzeitprojekt MEINE GROSSELTERN bittet Mats Staub Generationen von Enkelinnen und Enkeln zum Gespräch und sammelt Bilder und Geschichten von deren Grosseltern. Das ERINNERUNGSBÜRO des Schweizer Künstlers ist von Stadt zu Stadt unterwegs – dabei entstehen ein ständig wachsendes, internationales Archiv subjektiver Geschichten und eine Sammlung von Fotografien, die die Grosseltern in jungen Jahren zeigen. Zweieinhalb Jahre nach Beginn des Projekts beim Theaterfestival Auawirleben in Bern wird nun im Museum für Kommunikation erstmals ein Querschnitt aus diesem reichhaltigen Fundus als Audio-Ausstellung präsentiert.

 

 

Die Ausstellung ist jeweils am Donnerstag und Freitag zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet.