Ausstellungsarchiv des Museums für Kommunikation, Bern
(Design 1996-2001)

Sonderausstellungen


Medieninformationen:

immer und überall

Eine Mitmach-Ausstellung für Kinder

20. Oktober 2000 - 28. Januar 2001

Pressetext

Begleitausstellung
Alles schaut fern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal widmet das Museum für Kommunikation den Kindern eine Ausstellung: «immer und überall» gibt spielerisch Ein-blick in die grosse Vielfalt der Kommunikationsformen von Mensch und Tier.

«immer und überall» ist eine Ausstellung zum Anfassen und Mit-machen. Auf verschie-de--nen, teilweise betreuten Themeninseln und in Workshops wird Kommunikation von gestern und heute in all ihren faszinierenden Facetten zum unterhaltenden und lehrrei-chen Erlebnis.

Im Zeitalter der globalen Vernetzung und der Informationsflut wird die Fähigkeit, sich im Kommunikationsdschungel zurechtzufinden, immer wichtiger. «immer und überall» bietet Kindern die Möglich-keit, ihren Umgang mit ursprünglichen und neuen Formen der Kommunikation zu erproben und lustvoll weiterzuentwickeln.


Ausstellungskonzept: Verein KALEIDOSKOP e.V., Frankfurt a/M.

Die Ausstellung wird unterstützt durch: Loeb AG, Jaeggi Bücher, Radio Förder-band, «Der Bund»

Projektleitung: Gallus Staubli, Museumspädagoge, Museum für Kommunikation, Tel. 031 357 55 19

Kommunikation: Alberto Meyer, Tel. 031 357 55 14




Eine Ausstellung speziell für Kinder
Mit «immer und überall» wird den Kindern erstmals eine ganze Ausstellung gewidmet; nicht irgend-eine, sondern eine veritable Mitmach-Aus-stellung rund um die Kommunikation. Damit führt das Museum für Kommunikation das fort, was bereits bei der Einrichtung der heutigen Dauerausstellung vor zehn Jahren im Zentrum des Konzeptes stand: das Ausstellungsgut nicht in Vitrinen einzu-schlies----sen, sondern die BesucherInnen direkten Kontakt mit der Ge-schichte aufnehmen lassen.
Das Museum wurde seither mehr und mehr zu einem interaktiven Erlebnis-museum für die ganze Familie. Anlässlich der letztjährigen Jubiläums-aus-stellung «150 Jahre Post» wurde mit einem speziellen Kinder-Parcours der Grundsatz auch auf die Wechselausstellungen ausgeweitet. Die diesjährige Herbstausstellung geht nun noch einen Schritt weiter: Kinder zwischen 6 und 14 Jahren können «immer und überall» aktiv werden.

Spielerisch den Umgang mit der Kommunikation lernen
Gerade für Kinder wird es im Zeitalter der globalen Vernetzung und der In-formationsflut immer wichtiger, eine kommu-ni-kative Kompetenz zu ent-wickeln, die es ihnen erlaubt, souverän mit den sich bietenden medialen und persön-li-chen Interaktionsmög-lich-keiten umzu-gehen. Die Ausstellung bietet dazu einen spielerischen Einstieg. Auf verschie-de--nen Themeninseln und Workshops wird Kommunikation von gestern und heute in einem umfassenden Sinne gezeigt: die tierische Kommu-ni-kation, die Grundla-gen der mensch-lichen Kommunikation wie Gestik und Mimik, Signale und Geheimbot-schaften und die Nach-richten-über-mittlung.
Die Kinder - und mit ihnen natürlich auch ihre Familien - erleben hautnah den faszinierenden Facettenreichtum des Informationsaustausches und dessen Entwicklung vom konkreten, einfachen und direkten Rauchzeichen bis zur hochkom-plexen und abstrak-ten Telematik. Vielleicht führt ein Direkt-vergleich zwischen den gerade von Kindern mit Leichtigkeit beherrschten Hypermedien und den Ursprüngen der Kommunikation zur Erkenntnis, dass eine freundliche Handbewegung mehr bewirken kann als jedes «Emoticon»...

Wettbewerb für geniale Tüftler
In einer Schreib-, Hai-Tekk- und einer Erfinderwerkstatt erfahren die Betei-ligten die sozialen, historischen und technischen Dimensionen der Kom-munikation. Ausser-dem wird erlebbar gemacht, wie sich geglückte von be-hinderter bzw. verhinderter Kommuni-kation unterscheidet. Rohrpost, Telefo-ne, Faxe und skur-rile Sprachrohre verbinden die einzel-nen Themen-inseln miteinander, Kommuni-kation bleibt inhaltlich wie gestalterisch stets gegen-wärtig.
Die Erfinderwerkstatt ist mit einem Wettbewerb verbunden. Unter Anleitung können die Kinder aus Schrott ihre ganz persönliche «Kommunikations-maschine» bauen. Die originellsten Arbeiten werden ausgestellt und prä-miert. Der Wettbewerb wird im Dezember parallel auch in den Schaufenstern des Warenhauses Loeb in Bern laufen.
«immer und überall» wird begleitet durch ein Rahmenprogramm, das im Verlauf der Ausstellungsdauer publiziert wird.


Die verschiedenen Stationen der Ausstellung auf einen Blick

Körperbotschaften
Wie man sich ohne Worte verständigt: Gebärdensprache, Fingeralphabet, Klappge-sichter u. a. m.

Tiere kommunizieren
Wie Tiere sich verständigen: Färbung, Töne, Tastsinn, Geruch, auffälliges Verhalten

Zeichen und Signale
Wie man sich früher Botschaften übermittelt hat: Steinmetz, Schrift und Schriftträger (Papier...), Buchdruck, optische Signale mittels Flaggen, Leuchtturm und optischem Telegrafen, akustische Signale wie Sirene, Glocke, Posthorn und Alphorn

Schreibwerkstatt
In der «Druckerei» Schriften setzen, am Stehpult und an der alten Schulbank schrei-ben, stempeln, drucken, Schmuckbriefe gestalten

SOS-Notrufe
Die Sprache der Warnglocken und -sirenen, Notsignale aus aller Welt, PC mit Morse-Programm, Notrufsäule, Robinsons Insel

Geheimbotschaften
Wie man eine Botschaft verschlüsselt: Spiegelschrift, Geheimschriften-Rad, Gauner-zinken, Fächersprache

Hai-Tekk
Per Intra- und Internet chatten oder die Witzesammlung erweitern, Nachrichten faxen oder Rohrpost-Mitteilungen senden

Erfinderwerkstatt
Wettbewerb: Wer baut aus «Kommunikationsschrott» (alte TV-Apparate, Radios, PCs, Telefone) die verrückteste Kommunikationsmaschine?


Rahmenprogramm

Catherine von Graffenried erzählt Geschichten:

Samstag, 11. November 2000, 16­17 Uhr
Von Appenzell nach Afrika ­ chunsch o mit?

Samstag, 18. November 2000, 16­17 Uhr
«Es isch e mal ...»: Märchen für 4- bis 99-jährige

Samstag, 25. November 2000, 16­17 Uhr
Geschichten zwischen Himmel und Erde

Aktionstag «immer und überall»
Mittwoch, 10. Januar 2001

Das Rahmenprogramm ist noch nicht definitiv.

Informationen über weitere Veranstaltungen unter Tel. 031 357 55 55.