Kommunikation im Weltraum
Jeder Vorstoss des Menschen zur Eroberung des Weltalls war begleitet
von oftmals revolutionären Innovationen und Erkenntnissen,
welche die Kommunikation und unser Weltbild radikal verändert haben.
Hoch über unseren Köpfen - und damit unseren Blicken entzogen
- findet eine technologische Entwicklung statt, deren einschneidende Wirkungen
auf unseren Alltag uns kaum bewusst sind.
Weltraumpioniere: Sputnik & Co.
Seit dem Start des russischen Satelliten "Sputnik" am 4. Oktober
1957 hat die Übermittlung von Tönen und Bildern zwischen Satelliten,
Raumschiffen und Bodenstationen kaum etwas von ihrer Faszination eingebüsst.
Die Sonderausstellung zeigt Meilensteine dieses einzigartigen Abenteuers.
Der Mensch im Koordinatennetz der Satelliten
Satelliten sammeln und vermitteln Daten. Erdvermessung, Wettervorhersage,
Weltraumforschung, aber auch die weltweite Übertragung von Fernsehbildern
und Telefongesprächen sind einige der bekanntesten Anwendungen. Dank
satellitengestützten Navigationssystemen wird die schnelle und präzise
geografische Ortung bald für alle zur Selbstverständlichkeit
werden. Die Ausstellung beleuchtet die Konsequenzen der globalen Verfügbarkeit
von Informationen. Und sie fragt nach den Bedingungen, welche die "universale"
Kommunikation erfordert.

Ist da noch jemand?
Ein weiteres Zeichen für den menschlichen Expansionsdrang ist die
stete Suche nach ausserirdischem Leben. Die zahlreichen Vorstösse
und unsere allzu begrenzten Vorstellungen über fremde Existenzen
geben Anlass, sich an der Ausstellung Gedanken über den Menschen
im Universum zu machen.

[Fragen an E.T.]
Zur Ausstellung erscheint eine Informationsbroschüre.
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