Rot-Weiss-Blau.
Geschichte der Post und Philatelie
in der Tschechischen Republik und der Slowakischen Republik
30. Oktober 1998 - 31. Januar 1999
Dienstag - Sonntag, 10 - 17 Uhr
Eine Ausstellung, drei Farben, drei Länder, drei Postverwaltungen,
drei Postmuseen - Rot-Weiss-Blau präsentiert zum ersten Mal die bedeutendsten
Objekte der Philatelie und Postgeschichte der heutigen Tschechischen und
der Slowakischen Republik in einer gemeinsamen Ausstellung.
Die posthistorische Zeitreise zeigt eine wechselhafte Geschichte: Die
berühmten Namen der Hofpostmeister des 15.-17. und die kaiserlichen
Postuniformen des 18.-19.Jh. sind Zeugnisse der Österreichisch-Ungarischen
Post der Habsburger Monarchie. Zu den Meisterwerken der Philatelie in
der ersten Tschechoslowakischen Republik 1918 gehören die Jugendstil-Kreationen
von Alphons Mucha. Das 20. Jh. mit seinen tiefgreifenden politischen Ereignissen
hat auch in der Postgeschichte und Philatelie unverkennbare Spuren hinterlassen.
Die Liberalisierung 1989 und die Gründung von zwei autonomen Republiken
1993 haben der Philatelie zu neuem Aufschwung verholfen. Die heute noch
nach traditionellen Methoden handgravierten Briefmarkensujets beider Staaten
zählen weltweit wieder zu den philatelistischen Meisterwerken.
Jeweils ein Sonderstempel der Tschechischen, Slowakischen und Schweizerischen
Post bietet als Erinnerung für alle Briefmarkenfreunde eine ganz
besondere Attraktion.
Sonderpostamt im Museum:
30. Oktober bis 8. November 1998
täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr
(Montag, 2. November geschlossen)
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