Ausstellungsarchiv des Museums für Kommunikation, Bern
(Design 1996-2001)

Sonderausstellungen


Zurueck 


 

Fotografien

 

Carl Durheims Aufnahmen von Heimatlosen und NichtSesshaften (1852/53) stellen weltweit den ersten grösseren Bestand an Polizeifotografien dar. Der Berner Lithograph und Fotograf, der u.a. auch die ersten eidg. Briefmarken produzierte, fotografierte im Auftrag des schweizerischen Generalanwaltes. Alphonse Bertillon entwickelte dann die erkennungsdienstliche Fotografie in den achtziger Jahren in Paris weiter. Seine anthropometrie signalétique umfasste neben dem Fotoporträt auch eine Vermessung der Person. Das Verfahren sollte eine eindeutige Identifizierung erlauben. Verschiedene schweizerische Polizeistellen übernahmen diese «Bertillonage». Seither wird die Fotografie standardmässig zu Fahndungszwecken eingesetzt.