Internet – Alles, immer, überall

Internet-Raum

Existiert der Cyberspace nur in unserer Vorstellung?

Vier Halbkugeln dominieren den letzten Raum der Dauerausstellung «nah und fern: Menschen und ihre Medien». Er widmet sich dem Netz der Netze – dem Internet. Die Besucherinnen und Besucher begegnen hier den drei Figuren, die sie durch die Entwicklung der Kommunikation begleitet haben, nochmals im virtuellen Raum.

 

«I love you» – per Mail

Der Postbote Antoine, der Telegrafist Herr Moser und Fräulein Hofstetter, die Telefonistin, haben ihren Arbeitsplatz und ihre Jahrhunderte verlassen und sich auf eine Reise in unsere Zeit begeben. Wie haben sich die Medien, für die und mit denen sie gearbeitet haben, mit dem Cyberspace verändert? Wer hat grösseren Schaden angerichtet – die Kuh, die den von Hand geschriebenen Abschiedsbrief an Madame de Grandcourt beinahe zerfetzt hat? Oder das E-Mail «I love you», das mit einem Virus die Daten unzähliger Festplatten löschte?

 

Moderne Piraten des Internets

Oder die Hacker – die modernen Piraten des Internets, die nichts so lieben, wie private Informationen zu veröffentlichen? Und wo sind im automatisierten Netz die Menschen geblieben, die dank der Kommunikation eine Arbeit hatten – die Boten, die Vermittlerinnen und die dienstbaren Geister?

Ein Avatar im Cyberspace

Künstlich generierte Persönlichkeiten.

Ein Avatar im Cyberspace

Mit von der Partie ist auch GenoX – ein Avatar, der einen Blick in die Zukunft der künstlichen Räume wirft. In der indischen Mythologie ist ein Avatar eine Gottheit, die als Mensch auf die Erde kommt. Im Cyberspace sind Avatare elektronisch generierte Figuren, die wie etwa Lara Croft die ganz realen Träume unserer Jugendlichen bevölkern.