Virtuelle Inszenierungen in realem Dekor

Fräulein Hofstetter verbindet.
Eine neuartige Form der musealen Inszenierung gibt es in den Bereichen Post, Telegrafie und Telefonie sowie Internet zu sehen. Vier virtuelle Persönlichkeiten gewähren dem Publikum in einer durchaus realen Umgebung überraschende Einblicke in ihr Leben und ihren Arbeitsalltag.
Reale Objekte, virtuelle Personen
Die Besucherinnen und Besucher sehen vor sich ganz realen Objekte aus der Blütezeit des jeweiligen Mediums – einen Schreibtisch aus dem 18. und den Morseapparat aus dem 19. Jahrhundert sowie eine Telefonzentrale von 1930, an der die Verbindungen noch von Hand gestöpselt werden.
Tragische Liebesgeschichte
In diesem realen Ambiente agieren die virtuellen Boten, Dienstleister und Vermittlerinnen von damals: Der Postbote Antoine, der Telegrafist Moser und die Telefonistin Fräulein Hofstetter. Sie erledigen ihre Arbeit und erzählen uns die tragische Liebesgeschichte der Madame de Grandcourt oder was Herr Notter und Fräulein Hofstetter zu berichten wissen.

Der Avatar GenoX
Der Avatar sieht in die Zukunft
Aus der Jetztzeit ist GenoX – ein Avatar – mit von der Partie. Er wirft einen Blick in die Zukunft der künstlichen Räume. Die vier Persönlichkeiten geben uns nicht nur Einblick in ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dank zeitlicher Rück- und Vorblenden wird in diesen Geschichten auch die Entwicklung des Mediums dokumentiert.


